In der heutigen Zeit gibt es sehr viele verschieden Farben, die zum Bauen und Renovieren genutzt werden. Man glaubt gar nicht, was man heutzutage alles streichen kann. Da wären die Wände, die Fassaden, die Fenster- und Türrahmen und noch einiges mehr. Für die Wände und Fassaden wird einfach nur Farbe verwenden, für die Rahmen von Türen und Fenstern sollte man eher zu einem Lack greifen.
Die Farben für die Fassade oder auch die Wände, können heute in verschiedenen Tönen gewählt werden. Nichts muss einfach nur noch weiß sein, wenn man dies nicht möchte. Überall können farbliche Akzente gesetzt werden, was auch gar nicht so verkehrt ist, denn immerhin wirken Farben auf jeden Menschen. Dazu muss noch nicht einmal der Käufer selbst diese Farben mischen. Denn die meisten Hersteller übernehmen diese Arbeiten gerne, nachdem der Kunde sich einen Farbton ausgesucht hat. Ebenso gibt es auch Hersteller, bei denen die Farben schon fertig gemischt ausgesucht werden können.
Man unterscheidet zwischen 8 verschiedenen Formen von Farben, die alle für andere Untergründe verwendet werden können. So gibt es die Leimfarbe, die Kalkfarbe, die Zementfarbe, die Dispersionsfarbe, die Volltonfarbe, die Latexfarbe, die Reinsilikatfarbe und auch die Dispersionssilikatfarbe. All diese Farben haben jedoch eines gemeinsam, denn sie bestehen alle aus vier Komponenten. Dies wären Bindemittel, Zusatzstoffe, Pigmente und Lösungsmittel. Dabei hat jede Komponente verschiedene Aufgaben zu erfüllen. Das Lösungsmittel hält die Bindemittel und Pigmente flüssig. Außerdem werden diese dadurch nach dem Anstrich trocken. Die Zusatzmittel sind dazu da, um die Farbe zu konservieren, also haltbar zu machen. Die Pigmente sorgen für die Töne der Farben. Die Bindemittel müssen den Untergrund mit den Pigmenten (Farben) verbinden.
Alle Farben werden auch darin unterschieden, ob sie mit Wasser verdünnt werden können, wasserlöslich sind oder lösemittelhaltig sind. So kann man sich natürlich vorstellen, dass wasserlösliche Farben nicht auf eine Fassade gehören.